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Ausflug nach Brandenburg – perfekter Tag am Heiligen See in Potsdam

Ausflug in Brandenburg Potsdam ganzvielleben

Brandenburg ist immer einen Ausflug wert und heute gings zum Seenhopping nach Potsdam.

Manchmal muss man raus aus der Stadt! So sehr ich Berlin liebe, aber hin und wieder packts mich und ich muss dringend aufs Land, die Ruhe erleben, die Weite, Grün sehen, die klare Luft und die reduzierten Eindrücke genießen.

Zum Glück hat das Berliner Umland so viel zu bieten wie die Stadt selbst und egal in welche Richtung man die Stadt verlässt, es wird schön und grün und meistens gibt’s auch noch einen See dazu.

Nach einer Woche kränkeln und jeden Abend zu Hause sein, brauch ich dringend Frischluft. Die Sonne scheint und es fühlt sich irgendwie schon nach Frühling an. Also sind wir nach Potsdam gefahren mit der Bahn, da das Auto den Winter auch nicht mehr erträgt und nicht mehr anspringt. Eine knappe Stunde, während der die Landschaft an einem vorbeizieht, die Häuser immer weniger werden, die Waldstücke dazwischen größer und dann fährt man am Wannsee entlang und eine Station später ist man schon in Potsdam.

Man kommt in einer anderen Welt an, so gepflegt, so gut erhalten und so erholsam. Wir laufen an der Havel entlang an den ersten Krokussen und Schneeglöckchen vorbei bis an den Heiligen See, einem Kleinod im Stadtgebiet; mit viel Grünflächen am Ufer und den historischen Gebäuden Cecilienhof und Marmorpalais. Der neue Garten schließt an und man kann wunderbar einmal drumrum Spazieren und die Villen bewundern und auf der anderen Seite den Park und die kleinen Schlösschen. Die Villen sind ein Traum auf großzügigen Grundstücken mit Seezugang und hier wohnen unter anderem Joop, Günther Jauch und auch Matthias Döpfner, Friede Springer und Kai Diekmann ums Eck.

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Hinter dem Heiligen See ist direkt der Jungfernsee mit Blick bis zur Glienicker Brücke und zur Heilandskirche in Sacrow. Direkt am Wasser gelegen ist dort die Meierei eine Brauerei mit Biergarten und wir kehren ein und wärmen uns an einem Kaffee.

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Auf dem Rückweg schlendern wir durch die kleinen Gassen im holländischen Viertel und essen einen Brombeer-  und einen Kirsch-Käsekuchen im Café Guam. Hier gibt es ausschließlich Käsekuchen, aber in allen Varianten und Geschmacksrichtungen. Der Rundweg führt einen vorbei an Potsdams Innenstadt und Einkaufsstraße, dem Landtag und der St. Nikolai Kirche bis man wieder zurück am Bahnhof ist.

IMG_3074 IMG_3075 IMG_3077 Käsekuchen in allen Varianten  ändischesviertel

IMG_3079 IMG_3082Gut erholt und geerdet, ging es dann abends glücklich fröstelnd in die Stadt zurück. Und auf der Couch wird geschaut, was Berlin am Sonntag so zu bieten hat. Nach der Natur ist auch wieder Platz für Kultur, vielleicht die Testino Ausstellung oder die West-Berlin Ausstellung im Ephraim Palais.

Anreise: S-Bahn oder regional Bahn nach Potsdam Hbf

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1 Kommentare

  1. Emilie sagt

    Jederzeit! und zu jeder Jahreszeit! könnt ich dies auch machen…eine Lieblingsroute!
    Im Sommer noch mit einem Sprung in den Heiligensee und im Herbst mit einem Besuch im phantastisch restaurierten Marmorpalais…so läßt sich dieses Schöne noch variieren oder anreichern.
    Der Käsekuchentempel ist neu für mich aber in gleichem Maße verlocken.

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